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- good with buts
Wir sind hier drei mal eingekehrt und haben unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Insgesamt aber waren wir zufrieden und werden immer wieder kommen. Überraschend ist, dass dasselbe Gericht (rohvegane Lasagne) beim ersten Mal fast salzig - oder zu viel Pesto, beim zweiten Mal langweilig und läppsch und die Zuchhinischeiben schmeckte. Wäre das zweite mein erstes Mal gewesen, hätte ich dieses Gericht nie wieder bestellt. Die Rezepte sind vorgegeben, auch wenn der Koch wechselt. Das haben wir so noch nie erlebt, aber als Feedback sicher wichtig. Auch die Größe der Portionen wechselt. Spaghetti sind einmal zu viel für eine Person. Verlässt man sich beim zweiten Mal drauf udn bestellt gleich zwei Teller ist es zu wenig. Wie kann das sein? Das war es aber auch schon an den eher negativen Erfahrungen bezüglich des Essens. Ansonsteon fand ich alle Gerichte gut. Zwar ist man als gesundheitsorientierter und selbst versierter rohkostzubereitender Veganer kritischer und selten 100% zufrieden, aber dies ist auf jeden Fall ein Ort, an den man keine bösen Überraschungen erlebt, was die Speisen betrifft. Auch glutenfrei zu ordern ist kein Problem, da alle Gerichte mit eindeutigen Symbolen versehen sind. Genau nach meinem Geschmack. Damit erübrigen sich komplizierte Gespräche, Nachfragen von vornherein. Ich liebe die Gemüsepürees: green patcho und salad to go gehören einfach dazu...auch die süßen Smoothies, die ich lieber zum Nachtisch genieße (Strawberry mit Pfeffer zB) sind gut. Die Rohkost-Kuchen fand ich dagegen nicht so top, da gibt es im Blueproject Cafe zB wesentlich bessere, aber einige andere (vor allem der Chocolate) waren gut. Insgesamt ist das Restaurant professionell geführt. Trotzdem ist der Service langsam, aber man kann etwas pushen, dann geben sie ihr Bestes. Ein einziges Mal hatten wir eine eher unangenehme Diskussion mit einem zu eitlen Kellner am Tisch, der sich so gar nicht serviceorientiert zeigen wollte und uns arrogand belehrend vor den Kopf stieß, dabei war nur sein schlechtes Englisch der Grund. Nachdem man ihm deutlich machte, wer hier der Gast ist, gab er sich fortan auch zurückhaltender und angemessen höflich. So etwas ist mir bei den Katalanen selten passiert. Kannte das nur von Spaniern so. Der Juniorchef (zumindest glaube ich, dass er es ist), ist sehr nett, zuvorkommend und sichtlich an einem funktionierenden Ablauf und Kundenzufriedenheit interessiert. Er - sofern er informiert ist - kümmert sich gerne auch um Sonderwünsche bzw.